Die Ergonomie (griech.): Wissenschaft von der Optimierung der Arbeitsbedingungen, insbesondere in Bezug auf die Vermeidung gesundheitlicher Schäden. Das Ziel, die Belastung des arbeitenden Menschen so gering wie möglich zu halten, wird unter Einsatz technischer, medizinischer, psychologischer sowie sozialer und ökologischer Erkenntnisse angestrebt.


Wichtige Aspekte der Arbeitsplatz-Ergonomie:

    Sichtwinkel

    Bildschirmabstand

    Lichtverhältnisse

    Höhe des Arbeitsplatzes

    Einstellung des Sitzplatzes

 

Tipps zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes

Müde Augen, Rückenschmerzen - am Ende eines Bürotags fühlt man sich schlapp und abgespannt. Dabei hat man doch "nur" am Schreibtisch gesessen und am PC gearbeitet. Aber gerade das ist es, denn die wenigsten Arbeitsplätze sind den individuellen Bedingungen angepasst. Und das kann auf die Dauer krank machen. Darunter fallen z.B. Aspekte wie Sitzposition und Beleuchtung. Stimmen die Bedingungen nicht, wird der Körper ständig falsch beansprucht. Er reagiert mit Warnsignalen, z.B. Rücken- oder Kopfschmerzen bis hin zu Sehstörungen.


Nicht nur falsches Sitzen führt zu Rücken- und Kopfschmerzen. Für viele Büroalltag: Arbeit am Computer. Was auf den ersten Blick wie ein "bequemer Job" aussieht, bedeutet für den Körper eine enorme Beanspruchung. In sitzender Haltung werden immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe ausgeführt, die Augen auf Monitor und Tastatur gerichtet. Bewegungsausgleich nach Feierabend ist gut, aber nicht ausreichend. Gesund bleibt nur, wer an seinem Arbeitsplatz die richtigen "ergonomischen" Bedingungen hat.

Optimale Lichtverhältnisse

Wer am PC arbeitet, braucht eine Beleuchtung, die die Augen nicht überbeansprucht. Die Kombination indirekter gleichmäßiger Raumausleuchtung und individueller Arbeitsplatzleuchten ist ideal. Tageslicht muss z.B. durch Jalousien regulierbar sein, um Blendungen zu vermeiden. Nicht nur die Augen leiden unter schlechten Beleuchtungsverhältnissen, häufig kommt es auch zu Beschwerden im Schulter- und Nacken-Bereich, wenn der Benutzer unbewusst versucht, störenden Reflexionen auszuweichen und sich dabei verkrampft. Darum gilt: Der geeignete Bildschirmstandort ist parallel zum Fenster, mit seitlichem Tageslichteinfall.

So haben Sie den Monitor richtig im Blick

Die oberste Zeichenzeile liegt unterhalb Ihrer Augenhöhe - dann steht Ihr Monitor richtig. So müssen Sie Ihren Kopf nicht zu weit nach hinten strecken, sacken aber auch nicht vor dem Bildschirm zusammen. Nacken, Schultern und Rücken werden entlastet. Grundsätzlich gilt: Je größer der Monitor, desto größer auch der Sitzabstand, in den meisten Fällen 50-70 Zentimeter. Die Bildschirmanzeige muss gut lesbar sein und darf nicht flimmern (beste Bildwiederholfrequenz Ihrer Grafikkarte 100 Hz). Die Bildschirmarbeitsverordnung schreibt vor, dass der Bildschirm so aufgestellt ist, dass störende Reflexionen vermieden werden. Zu starke Kontraste im Blickfeld sind für die Augen eine zusätzliche Belastung. Entsprechend steht der Monitor am besten parallel zur Fensterfläche.

Dynamisches Sitzen

Laut Anhang der Bildschirmarbeitsverordnung müssen Stuhl und Schreibtisch ergonomisch gestaltet sein. Ihr Stuhl sollte flexibel sein, mit stufenlos verstellbarer Sitzhöhe und Rückenlehne, um sich Ihren Bedürfnissen anzupassen und gleichzeitig den Körper zu stützen. Eine falsche Sitzhaltung kann zu Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Sitzen Sie dynamisch und wechseln Sie zwischendurch die Haltung oder die Sitzmöglichkeit, das entlastet Wirbelsäule und Rückenmuskulatur. Leicht nach vorne geneigt zu sitzen scheint zwar bequem, ist aber Gift für die Wirbelsäule. Aufrechtes Sitzen entlastet sie dagegen, beansprucht allerdings die Rückenmuskulatur stärker. Nutzen Sie Situationen, in denen Sie aufstehen können, um ihre Haltung zu verändern. Tipp: Stehen Sie einfach beim Telefonieren auf.

Der Schreibtisch als flexible Arbeitsfläche

Der Schreibtisch muss nicht nur ausreichend Platz bieten, sondern sollte auch höhenverstellbar sein. Die Tischtiefe muss einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zwischen Augen und Bildschirm ermöglichen. Nicht verstellbare Tische müssen mindestens 73 Zentimeter hoch sein, bei verstellbaren sind 68-76 Zentimeter sinnvoll. Die Höhe ist richtig, wenn die Unterarme flach aufliegen und die Schultern nicht hochgezogen werden. Für kleine Menschen bietet es sich an, die Füße mit eigens auf dem Markt angebotenen Fußerhöhungen in eine optimale Höhe zu bringen. Der Winkel von Oberschenkel zu Wade sollte 90 Grad betragen. Die Unterarme müssen eine waagerechte Linie zur Tastatur bilden. Die Maus sollten Sie mit aufgelegtem Unterarm halten.

 

   
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